Das britische Ministerium für Digitalisierung, Kultur, Medien und Sport hat eine Erhöhung der Lizenzgebühren der Gambling Commission um 25 % bestätigt, die zum 1. Oktober 2026 in Kraft tritt. Die Entscheidung betrifft die meisten Lizenzkategorien und folgt einer Überprüfung potenzieller Gebührenerhöhungen von 20 % und 30 %.
Neben der Gebührenanpassung hat sich der regulatorische Rahmen für Siedlungsgelder geändert. Gelder aus regulatorischen Einigungen fließen nun in den konsolidierten Fonds der Schatzkammer. Zuvor waren diese Mittel speziell für Initiativen zur Prävention von Glücksspielschäden vorgesehen.
Auswirkungen auf Anbieter
Die kombinierte Wirkung steigender Lizenzkosten und umgewidmeter Siedlungsgelder hat dazu geführt, dass Branchenakteure ihre Marktstrategien neu bewerten. Mehrere Unternehmen prüfen derzeit die Einrichtung von sekundären Standorten innerhalb der Europäischen Union, um den Marktzugang zu geringeren Kosten aufrechtzuerhalten.
Ein für den 11. August geplanter Workshop wird eine detaillierte Aufschlüsselung dieser finanziellen Änderungen bieten. Die Veranstaltung kann online registriert werden.